Mein himmlischer Fensterblick

Wolkenhimmel

Hi,

hier ist ein Bild, das ich von meinem Fenster aus gemacht habe.

Mich lädt der Himmel, auf Bildern und in der Realität, immer zum Träumen ein. Wenn ich das Bild sehe, spüre ich richtig den Wind im Gesicht und damit einhergehend kommt ein Gefühl von Freiheit und Ruhe. Diese Gefühle verspüre ich wann immer ich Wolken betrachte oder auch nur eine Weile in den Himmel schaue.

Für mich sind Wolken auch ein wichtiger Entspannungsfaktor. Manchmal lege ich mich auf mein Sofa oder auf den Boden und schaue in den Himmel. Nichts ist erholsamer für mich. Denn die Wolken ziehen einfach, angetrieben durch den Wind. Sie liegen gleichmäßig auf ihrer Luftschicht. Sie sind da und ziehen dahin und ich muss nichts dafür tun. Sie ziehen konstant und strahlen dabei eine unglaubliche Ruhe aus. Diese Ruhe und das gleichmäßige Fliegen sorgen dafür, dass ich mich entspannen kann.

Was fühlt ihr, wenn ihr den Himmel betrachtet? Ich bin sehr gespannt.

Adrian

Meine erste Blog-Geschichte

Ich habe gestern eine kleine Geschichte über das Leben geschrieben, eingepackt in einen Tag. Ich bin gespannt ob sie euch gefällt.

Ein Tag

Es ist 5:55 Uhr. Deine Eltern wollen dich wecken. Du bist noch ganz dämmrig. Tja, aber du weißt, dass du aufstehen musst. Du stehst auf und machst dir erst mal keine Gedanken über deinen Tag.
Du machst dich fertig und bereitest dich vor. Deine Eltern gehen dir dabei zur Hand.
7:00 Uhr, fertig. Jetzt hast du Zeit zum Spielen und Fernsehen. Doch wie sollte es anders sein, auch hier gibt es Spielverderber: Deine Eltern und das Gesetz.

Also ab zur Schule. Du triffst deine Freunde und bereitest dich auf die erste Stunde vor. Puh, 9:30 Uhr, Pause, endlich. Du ruhst dich aus, hast die erste Etappe des Tages geschafft und kannst dich in Ruhe auf die nächste Stunde vorbereiten denn du hattest bisher einen guten Tag.

In der dritten Stunde unterhältst du dich dann aber lieber mit deinem Nachbarn. Der Unterricht kann so langweilig sein. Du siehst auf die Uhr und verzweifelst: Es ist erst 10:00 Uhr. Und du denkst dir: „Oh mein Gott, das dauert ja ewig.“
In der nächsten Stunde heißt es Konzentration: Chemie Schulaufgabe. Puh ist das schwer und ich habe viel zu wenig Zeit. Wofür brauche ich das überhaupt? Ich will schließlich nicht in einem Labor verstauben sondern Anwalt werden.
Dring, Dring, …. Ah, endlich geschafft. Über Chemie machst du dir erst mal keine Gedanken mehr. Du bereitest dich lieber auf die nächste Stunde vor.

Doch da kommt sie rein und verdreht dir augenblicklich den Kopf. In deinem Kopf rennst du mit ihr auf und davon. Sie kommt direkt auf dich zu und sie lächelt. Ihr unterhaltet euch und kommt euch dabei immer näher. Ihr mögt euch und verabredet euch. Doch jetzt musst du dich auf die nächste Stunde konzentrieren.
Diese blöden Klausuren. Doch du hast dich gut vorbereitet. Das ist auch dringend nötig wenn du irgendwann mal Biologe werden willst.
Ahhh, wieder geschafft. Wenigstens eine gute Nachricht in letzter Zeit. Denn der Kummer, dass sie sich von dir getrennt hat, hat dich echt umgehauen. Du verstehst es immer noch nicht und wirst es wahrscheinlich nie überwinden. Aber jetzt ist keine Zeit für Kummer. Du holst alles aus dir raus.

Es ist 12:15 Uhr, die letzte Stunde beginnt. Du weißt jetzt schon was du machen willst, nachher, und du freust dich drauf.
Du musst nur noch diese Hausarbeit abgeben, dann ist die Schule aus.

Du gehst nach Hause und schaust dich dabei um. Schaust dir schöne Häuser an, Kirchen und das Meer. Du isst ein Eis und triffst dabei auf eine schöne Frau. Sie ist dir bis jetzt nicht aufgefallen. Sie arbeitet ja in der Management-Abteilung und du im Forschungstrakt. Doch ihr versteht euch auf Anhieb.
Ihr esst auf, putzt eurem Kind den Mund ab, nehmt es auf den Arm und geht nach Hause.

Es ist mittlerweile 14:30 Uhr und er, der Sohn, muss noch Hausaufgaben machen. Daheim angekommen, um 15:30, jammert er dir die Ohren voll, dass die Schule doof ist, er froh ist, wenn er draußen ist und dass er nicht weiß, wie er sie ansprechen soll. Du sagst: „Noch vergeht die Zeit langsam, aber wenn du erwachsen bist, vergeht sie viel zu schnell.“ Er versteht dich nicht. Er ist wahrscheinlich noch nicht reif genug. Er geht und du schaust ihm hinterher und denkst dir, er wird es verstehen, wenn er selbst soweit ist.

So, jetzt ist aber Zeit für Abendessen, 18:00 Uhr. Deine Frau und du habt heute euer Lieblingsessen gekocht.
Plötzlich klopft es an der Tür. Es ist dein Sohn mit seiner Familie, die auf einen Überraschungsbesuch vorbeikommen. Du freust dich, bittest ihn herein und ihr esst gemeinsam. Er erzählt von der Arbeit und den vielen Nullen in der Chefetage. Du spielst derzeit mit seiner Tochter. Gott, sie ist schon wieder größer geworden, stimmts?

Langsam ist es spät geworden und deine Frau legt sich schon mal hin.
Während sie geht, denkst du an sie und an gemeinsam Erlebtes.
Du siehst dich um, schaust was du erreicht hast: Einen Doktor der Biologie, du hast geheiratet und einen Sohn bekommen, der ein erfolgreicher Architekt geworden ist und selbst glücklich ist und eine Familie hat.
Während du an all das denkst, wirst du müde und begibst dich in aller Ruhe zu deinem Schatz und schläfst ein.
Was für ein ereignisreicher Tag.

Warum es diesen Blog gibt

Ich habe diesen Blog erstellt, um – zum einen – meine Geschichten zu veröffentlichen, als auch um Erlebnisse mitzuteilen, aus denen andere vielleicht etwas lernen können oder die sie einfach bloß unterhalten. Ihr dürft gern kommentieren. Für gute Rückmeldungen bin ich immer dankbar. Denn ohne sie kann ich weniger lernen oder verbessern.

Bei den Erlebnissen könnt ihr auch euren Senf dazugeben und eure Erfahrungen schildern. Das wird dann sicher sehr interessant.

Adrian