Verrat

Enttäuschung. Wut. Trauer. Verzweiflung. Hass. Fassungslosigkeit. Schmerz.

All diese Gefühle, die in einem toben.
Die Gefühle, die einen zerstören, auffressen, obwohl man selbst das Opfer ist.
Diese Gefühle, die einen hilflos machen.
Diese Gefühle, die für immer Narben hinterlassen.

Die Enttäuschung, die einem die Zuversicht nimmt und das Vertrauen.
Die Enttäuschung darüber, dass so viel Vertrauen einfach verkauft wurde.
Die Enttäuschung darüber, dass man nun gezwungen ist zu zweifeln, weil die Enttäuschung kein Vertrauen ermöglicht.

Die Wut, die einen einnimmt.
Die Wut auf verkaufte Momente, zerstörte Erinnerungen und Zeit.
Die Wut auf das Leben, das einem so etwas antut.
Die Wut auf das verschenkte Vertrauen.

Die Trauer, die einen betrübt und einem die Freude nimmt.
Die Trauer, die einen blockiert, neue Wege zu gehen.
Die Trauer, die die Wut blockiert und einen zwingt, zu denken und zu leiden.
Die Trauer über den Verlust eines Teils von sich selbst und des eigenen Lebens.

Die Verzweiflung, die die Hoffnungslosigkeit stärkt.
Die Verzweiflung, die einem nicht verrät, wie es nun weitergeht.
Die Verzweiflung, weil ein Halt verschwunden ist.
Die Verzweiflung über sich selbst.

Der Hass, der einen zerfrisst.
Der Hass, der mörderisch ist.
Der Hass, der einen Kraft kostet.
Der Hass darüber, dass man sich aufregt.
Der Hass auf die Unvollkommenheit des Lebens.

Die Fassungslosigkeit, die das eigene Fassungsvermögen übersteigt.
Die Fassungslosigkeit über die Sinnlosigkeit.
Die Fassungslosigkeit über die Gründe.
Die Fassungslosigkeit über die eigene Reaktion.

Der Schmerz, der einen tief im Inneren zerreißt.
Der Schmerz, der droht, das Gute zu übertreffen.
Der Schmerz über das Verlorene.
Der Schmerz, der tief sitzt und der für immer Narben hinterlässt.

All das rast durch den Kopf, durch das Herz und dringt tief in die Seele ein.
Es zerstört so unendlich viel.
Es wird so unendlich viel sinnlos zerstört.
Es bringt tiefe Kluften mit sich und eben so tiefsitzenden Kummer, Leid, Wut, Schmerz.
Es ist das Schlimmste, was dir angetan werden kann.

Und es wird immer nur von den Menschen begannen, von denen du es nie erwartet hättest.

Verrat.

Ein gutes Jahr 2015 – mit gleich zwei neuen Einträgen!

Ich wünsche euch und uns ein wunderschönes Neues Jahr mit Gesundheit,
Glück und Momenten der Ruhe!
Und mir wünsche ich, dass das neue Jahr besser beginnt als das alte Jahr
endete.

Ich hab nun schon eine ziemlich lange Zeit keinen Text mehr online gestellt.
Bitte seht es mir nach! Mein letztes Jahr war sehr ereignisreich!

Ich habe die 10. Klasse mit einem Eins-Komma-Schnitt abgeschlossen, worauf ich sehr stolz bin! Ich habe also jetzt quasi den Realschulabschluss.

Ich habe neue Freunde gefunden, was mich sehr glücklich macht.

Und ich habe einen Verlust erlitten, der mir sehr wehtut.

Ich habe aber auch ein neues Hobby gefunden, was mich ausfüllt wie keines zuvor:
Ich lerne JAPANISCH! Und es macht mir so viel Spaß! Ich denke, dazu werde ich mal einen eigenen blogblatt-Eintrag verfassen.

Aber jetzt ist ein neues Jahr und dieses wird besser, da bin ich ganz sicher!
Ich bin jetzt in der Q-Stufe, in der 11. Klasse. Das bedeutet, dass jede Note, die ich bekomme, keine bloße Note mehr ist sondern in Punkten ausgedrückt wird: 15 Punkte sind dann sozusagen eine 1+ und unter 3 Punkten sollte man besser nicht haben. 😉
Jeder Punkt zählt schon jetzt ins Abitur rein.
Das heißt, ich muss jede Klausur, jede Kurzarbeit und jedes Referat so gut wie möglich schaffen, was sehr anstrengend ist. Ich lerne gerade sehr viel bzw. bereite mich sehr viel vor.

Aber jetzt lest erst einmal meinen neuen Eintrag! Ich habe ihn „Verrat“ genannt.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und freue mich wieder auf Kommentare!

Vielleicht kennt ihr diese Gefühle, über die ich schreibe, auch? Sie sind nicht nett und sie sind nicht angenehm aber sie gehören zum Leben dazu.
Und ich weiß  jetzt schon, dass ich nach Leiden auch wieder Freude haben werde!

Euer Adrian

Eine Feld-, Wald- und Wiesenblume (inspiriert durch den Deutschunterricht!)

Im Deutschunterricht haben wir das Gedicht „Es ist alles eitel“ von Andreas Gryphius durchgenommen.
Und nachdem ich das Gedicht endlich verstanden habe, was eine Weile gedauert hat 😉 weil es recht „barock“ geschrieben ist, ging mir die eine Zeile nicht mehr aus dem Kopf:

„Als schlechte Nichtigkeit / als Schatten / Staub vnd Wind;
Als eine Wiesen-Blum / die man nicht wider find’t.
Noch wil was ewig ist kein einig Mensch betrachten!“

Und dann hab ich mir die Wiesenblume als Menschen vorgestellt.
Denn wenn man mal durch eine Stadt geht, zum Beispiel am Wochenende, ist es sehr voll. Man sieht eine Menge Menschen. Selbst wenn man sich einen Menschen aus dieser Menge aussuchen würde, würde auch er in der Menge wieder „verschwinden“. Man würde ihn nicht wiedererkennen. So, das war mein Anfangsgedanke.

Aber irgendwie wurde aus diesem Gedanken während des Schreibens meines Textes dann ganz was anderes, was mir aber auch gefällt. 🙂

Aber lest mal selbst:

Eine Feld-, Wald- und Wiesenblume

Eine Blume auf einem Feld.
Sie steht da, sie wiegt sich sanft im Wind, umgeben von hundert, tausend anderen.
Es ist einfach eine Blume, eine Blume wie jede andere auch. Sie wirkt so unbeschwert, wie sie da so steht und im Wind leicht schwankt.

Doch der Schein trügt:
Denn als normale, einfache und schlichte Wiesenblume ist das Leben schwer.
Wird man nicht im Sturm weggeweht oder verdurstet man nicht in der Sommerhitze dann wird man vielleicht einfach plattgetrampelt oder noch schlimmer, gar gefressen.
Vielleicht wird man aber auch einfach nur weggemäht.
Es kann einer Wiesenblume auch passieren, dass sie gepflückt wird. Sie landet dann in irgendeiner Vase und leidet ohne den geliebten Wind vor sich hin. Unfähig, irgendetwas dagegen zu tun.

Das Leben ist hart, so als einfache Feld-, Wald- und Wiesenblume.

Leichter haben es da auf jeden Fall die Tulpen und die Rosen! Ja sogar die Veilchen und die Stiefmütterchen leben komfortabler als die Wiesenblumen.
Sie werden zwar auch mitunter von Schädlingen geplagt.
Aber die werden für sie vertrieben.
Auch sie stehen manchmal frierend in Wind und Wetter. Doch sie werden stabilisiert.
Und sie bekommen im Sommer extra Wasser gereicht damit sie nicht vertrocknen.
Um diese privilegierten Blumen, die Tulpen, Rosen, Veilchen, kümmert man sich liebevoll.

Manchmal spricht sogar jemand mit ihnen.
Sie führen ein gutes Leben!

Aber mit den schlichten, unscheinbaren, so gar nicht besonders aussehenden Blumen am Wegesrand, auf der Wiese, am Feldrain, redet niemand.
Meist werden sie nicht einmal entdeckt.
In heißen Sommern gar Wasser gereicht bekommen? Pusteblume.
Das Leben ist schon hart. Als Löwenzahn, als Zichorie, als Klatschmohn am Ackerrand, als welke Blume.
Sie sind einfach da, bilden den gefälligen aber nie bemerkten bunten Rand der Wiesen und Felder.
Vergehen sie, kommt, ohne Trauer um sie, eine neue nach. Ein unbemerktes Kommen und Gehen…

Wie wunderbar muss da doch das Leben der Schönen sein?
Wenn eine solche Blume geht, wissen es alle! Alle beklagen den Verlust.
In den Reihen der ¨Besonderen¨ ist eine Lücke, die sofort bemerkt wird – und dann bekommt eine neue Zierdeblume ihren Platz, den Platz derjenigen, die nicht mehr ist oder derjenigen, die nicht mehr Zierde genug war…
Ein Kommen und Gehen… auch hier…

Aber immer kommt eine Rose für eine Rose.
Eine Tulpe für eine Tulpe.
Eine Lilie für eine Lilie.

Einen Löwenzahn aber wird man dort nie finden.

Doch worin unterscheiden sich Rose und Löwenzahn  – außer im Aussehen?

 

Das ging mir heute durch den Kopf: Alte Ängste, Dauerängste, Sorgen aber auch Erfolg

Wann immer ich einen Witz vor einer Gruppe mache, wann immer ich etwas sage, wann immer alle Augen auf mich gerichtet sind, kommen Erinnerungen an meine alte Schule hervor, von der ich wegen Mobbings gegangen bin.
Es ist wie ein kurzes aber schmerzhaftes Stechen im Kopf.
Ganz kurz nur. Aber die Unsicherheit hatte Zeit um sich in meinen Kopf zu schleichen.

Als ich am alten Gymnasium war, haben sich meine Mitschüler über mich lustig gemacht, egal was ich getan habe. Ignorieren half nichts und weil von Seiten der Lehrer keine Hilfe kam, musste ich es ertragen.

Ich habe immer überlegt, was Leute damit meinen, wenn sie sagen.¨ Ich kann das nicht. Schon wenn ich es höre, dreht sich mir der Magen um!¨
Jetzt weiß ich es.

Wenn meine jetzigen Klassenkameraden heute mal laut aufstöhnen, wenn ich etwas falsch gemacht habe, wie sie es aber bei jedem machen, spüre ich sofort diesen altbekannten Stich.
Und die Bilder, die Angst und die Unsicherheit sind da.
Die Bilder verschwinden dann schnell wieder denn ich weiß ja vom Kopf her, dass ich nicht mehr im alten Gymnasium bin. Die Angst und die Unsicherheit aber gehen nicht.

Mein Verstand sagt mir, dass das nicht bös gemeint war. Und ich weiß, dass sie das wirklich bei jedem machen. Aber meinem Gefühl kann ich das nicht erklären, weil die Unsicherheit da ist.
Meine Mutter weiß ja darum und hat mir empfohlen, kontraphobisch zu handeln. Also um meine Angst vor etwas zu überwinden, sollte ich genau das tun wovor ich Angst habe.  Und genau das mache ich Tag für Tag. Es hilft schon!
Wann immer ich also etwas sage oder einen Witz erzähle, gehe ich ein Risiko ein. Das Risiko, dass alle lachen oder, wenn mein Witz nicht lustig ist, keiner lacht bzw. man genervt schaut.
Wenn ich mal mit meiner Einschätzung oder Hoffnung daneben lag, ich wäge nämlich vor jeder Handlung immer ab ob ich ein Risiko eingehe oder nicht, dann ist das ein scheußliches Gefühl im Bauch.
Ich fühle dann eine seltsame Leere. Und im Kopf ist dann auch diese Unsicherheit. Außerdem habe ich das Gefühl, alle schauen mich an.
Ich glaube, es trifft es am besten wenn ich sage, dass ich in dem Moment am liebsten im Boden versinken will.
Ich sitze still da und könnte mich ohrfeigen weil ich dies oder jenes jetzt gesagt habe.
Ja und dann beginne ich mein Verhalten zu ändern, wie zum Beispiel den Witz aus dem Sortiment zu nehmen und sage erst mal nichts mehr.
Danach analysiere ich die Situation.
Und im Hinterkopf habe ich immer noch die ganze Zeit den Gedanken:¨ Jetzt hast du es versaut!¨
Es ist eine schon fast panische Angst.

Ich bin mit mir selbst im Zwiespalt. Mein Verstand sagt mir:¨ Kann doch mal passieren!¨ Denn es ist ja so, es ist normal, dass man nicht mit jeder Aussage, mit jedem Kommentar, mit jedem Witz einen Treffer landet. Mein Kopf weiß das.
Aber mein altes Angst-Gefühl, dieser Fiesling, meldet mir, dass jetzt alles vorbei ist.
Und mein Gefühl beeinflusst irgendwie meine Gedanken, meinen Kopf.
Natürlich ist es nach einigen Minutenoder vorbei. Aber dennoch ist sie eben immer noch kurz da: Die alte Angst.
Selbstverständlich lasse ich es mir nicht nehmen, weiterhin einen Witz zu machen. Vor allem nicht wegen so etwas Unlogischem wie Gefühlen.

Aber ich gehe jeden Tag bewusst dieses ¨Risiko¨ ein.
Das kostet aber auch Kraft. Das Überwinden und das Aufbringen der Motivation, jetzt den Mund auf zu machen, jetzt etwas zu sagen und damit alle Augen auf sich zu ziehen… Das kostet Kraft!
Noch mehr Kraft kostet es mich dann wenn ich falsch lag.

Aber ich muss auch sagen das Risiko ist es mir eigentlich schon immer wert. Denn wenn der Witz gut ankommt und jemand lacht oder lächelt dann gibt mir das gewaltig viel Kraft! 🙂 Und Mut. 🙂 Mut, weiterzumachen, Mut, mich weiter einzubringen in eine Gruppe oder in ein Gespräch. Denn das Dazugehörenwollen und das auch zu schaffen, das Ziel hab ich noch nicht aufgegeben.

Ich weiß mittlerweile, dass es wohl vielen Autisten so geht. Dass sie Angst haben, sich zu blamieren.
Ausgelacht zu werden.
Die Angst habe ich auch, immer, bei allem was ich sage: Ein Witz, ein Kommentar, eine Meldung, ein Redebeitrag.

Doch wie gesagt, ich handle einfach kontraphobisch. (Ich find das Wort einfach cool, ich mag es! 😉 )
Und das ¨Risiko¨ ist es mir wert.

Wie geht es euch mit solchen Ängsten?
Traut ihr euch eher in den Mittelpunkt oder vermeidet ihr solche Situationen?

Liebe Grüße!
Adrian

„Die Maus“ hat geantwortet!

Hier ist die Antwort der „Maus“.

Meine Mutter (und ich!) haben ja den WDR aufgrund des Mausbeitrags mit dem autistischen Jungen angeschrieben.
Was haltet ihr nun von der Antwort? Ich weiß nur, dass sehr viele Menschen aufgrund des Beitrags in der Maussendung an die „Maus“ geschrieben haben und dass sie wohl alle genau diese Antwort bekommen haben…
Nun bin ich auf jeden Fall gespannt, ob wirklich mal Autismus zum Thema der Sendung gemacht wird.

Lest selbst:

„…nochmals vielen Dank für Ihre E-Mail und die Anmerkungen zu unserer Abmoderation zur Sendung mit der Maus am 12.01.2014.
Wir können Ihren Unmut über den Zusammenhang zwischen Autismus und einer möglichen Lese- und Rechenschwäche, den wir fälschlicherweise hergestellt haben, verstehen und bedauern sehr, dass durch unsere Formulierung der Eindruck entstanden sein könnte, das Menschen mit Autismus grundsätzlich nicht gut oder gerne lesen oder rechnen können. Das war keineswegs unsere Absicht!
Tatsächlich lag unser Fokus bei unser Moderation nicht darauf, Autismus zu beschreiben, sondern den Mausfan Clemens, der die tollen Mützen gehäkelt und uns zum Geschenk gemacht hatte, mit seinen ganz individuellen Schwächen, vor allem jedoch mit seinen Stärken, vorzustellen. In seinem konkreten Fall hatte uns die Mutter geschrieben, dass Clemens für Lesen etc. nicht zu begeistern ist. Darauf hatte sich Malin bezogen, was in ihrer Moderation leider nicht deutlich wurde.
Schon einige Male haben wir uns im Rahmen von Sachgeschichten mit Behinderungen oder Einschränkungen beschäftigt, mit denen einige unserer Mausfans leben. So haben wir die Geschichte der herzkranken Katharina erzählt, den Alltag von Mausfans gezeigt, die blind oder gehörlos sind, den mehrfach behinderten Sascha besucht, Laura vorgestellt, die lernt, mit ihrer Diabetes umzugehen oder uns mit dem Thema „Zöliakie“ beschäftigt.
Gerne nehmen wir Ihren Brief zum Anlass, darüber nachzudenken, im Rahmen einer Sachgeschichte auch noch einmal damit zu beschäftigen, wie Kinder mit Autismus leben.
Wir danken Ihnen für diese Anregung und die aufmerksame und engagierte Begleitung unserer Sendung und wünschen Ihnen und Ihrem Sohn für die Zukunft wieder gute Unterhaltung bei  den Lach- und Sachgeschichten in der Sendung mit der Maus!

Viele Grüße aus Köln,
das Mausteam“

 

Die „Sendung mit der Maus“ – sie sollte doch eigentlich bilden…?

Ich habe heute seit langem mal wieder die „Sendung mit der Maus“ geschaut.
Und dann kommt ausgerechnet heute ein völlig missglückter Beitrag, der das Thema Autismus berührt. 🙁

In diesem wurde ein Junge mit den Worten, dass er Autist sei und es nicht so mit dem Lesen und Schreiben habe, vorgestellt.

Diese Verknüpfung der Informationen ist äußerst ungünstig, denn so bleibt für die Mehrheit der Fernsehzuschauer als Information übrig und damit auch im Gedächtnis:
¨Autisten haben es nicht so mit dem Lesen und Schreiben¨

Was folgt daraus? Autisten sind dumm?

Ich denke, es ist unbestritten, dass in unserer Gesellschaft die Beherrschung des Lesens und des Schreibens immer noch sehr stark für ein gewisses Maß an Bildung und damit auch Intelligenz stehen.

Ja, sicher hat „die Maussendung“ heute nur diesen einen Autisten gemeint. Aber selbst dann ist diese Aussage, „er hat es nicht so mit dem Lesen und Schreiben“ irgendwie lieblos, demütigend und unschön gegenüber diesem Jungen.

Wie sehr ihr das?
Ich fand diese Aussage jedenfalls schlicht unüberlegt.

Und insgesamt ist diese Botschaft ist nicht nur falsch sondern fatal.
Was denken die Menschen jetzt wieder über uns Autisten? 🙁
Die Menschen da draußen hören doch nicht so genau hin wenn sie Fernsehen schauen. Ich lasse mich jedenfalls gern mal berieseln. Und beim Berieselnlassen blieb heute hängen:
„Die Autisten haben’s nicht so mit dem Lesen und Schreiben“.

Das ärgert mich.

Euch noch einen schönen Sonntag, ohne Ärger!
Adrian

Meine Gedanken zur besinnlichen Vorweihnachtszeit

Die besinnliche Vorweihnachtszeit

In den Wochen vor Weihnachten, wenn der erste Schnee die Straßen bedeckt und die Leute Geschenke kaufen, dann ist das für alle eine Zeit um zur Ruhe zu kommen. Kurz, es ist eine leichte und besinnliche Zeit.
Also, so sollte es zumindest sein.
Denn statt Schnee fällt Regen auf die Straßen und zur Ruhe kommt eigentlich niemand so recht. Alle sind im Stress des Geschenkekaufens.

Am schwersten aber ist diese Zeit für Schüler. Man könnnte sagen, die Vorweihnachtszeit ist eher eine „besinnliche Zeit des Lernens“.

Ich selbst kann meine Worte nur bestätigen: In den nächsten drei Wochen schreiben wir vier Schulaufgaben und eine Kurzarbeit und ein paar Exen.
Das heißt, man sitzt daheim oder in der Schule und schwitzt über Mathe, Englisch, Chemie, Latein und lässt sich dabei von einer gemütlich kuschligen Heizung wärmen. So man denn das Glück hat, an selbiger zu sitzen.

Ein Optimist könnte das Ganze so sehen: Ein bisschen menschliche Wärme, Einigkeit, Zusammensein und Wissensmehrung, das ist dann der „schulische Advent“. 😉

Ein Pessimist sieht das Ganze aber vielleicht ein bisschen anders: Man hockt auf engstem Raum aufeinander und wegen der Heizungen und den warmen Klamotten schwitzt man sich zu Tode.

Zur Schwitzerei über den Schulbüchern kommt das Rauchen der Köpfe und schon hat man „weihnachtlichen Smog“.

Man ist sich weiter allgemein darüber einig, dass alle lieber nach Hause wollen, abhängen, relaxen oder zocken.

Gut, positiv zu erwähnen ist vielleicht, dass man zum Streiten, was für viele Menschen die leichteste Übung scheint, keine Kraft mehr hat – wegen der Lernerei. 🙂

Bei den Kleinen ist zudem die Vorfreude auf die Ferien und die damit kommenden Geschenke zu groß, als dass sie etwas im Kopf behalten würden.

Ich interpretiere die schulische Lern-Besinnlichkeit für mich so:
Die Lehrer brauchen Noten. Dringend.
Also müssen die armen Schüler ranklotzen. Nicht schön.

Und wenn ich so weiter darüber nachdenke, liegt die besinnliche Weihnachtszeit zeitlich betrachtet recht dämlich. Jetzt nämlich erst haben die Lehrer die ersten Themen durch und müssen uns arme unbesinnliche Weihnachts-Wichtelchen schreiben lassen. Schulaufgabe um Schulaufgabe, Ex um Ex.

Faszinierend daran finde ich folgendes:
Würde man alle Schulaufgaben als einzelne dicke, rote Farbpunkte auf einem Blatt Jahreskalender-Papier darstellen, dann sähe man überall eine leichte Rottönung. Aber, um Weihnachten herum wäre ein großer, dicker, fetter, roter Fleck! Wobei… ist nicht Rot die Farbe der Weihnacht? Rote Kugeln, rote Weihnachtsmänner, rote Kerzen… Hm… 😉

Das Gute daran ist, es gibt bei allem Leiden 😉 ein Ziel auf ein Leben „nach der adventsbesinnlichen Schulaufgabe“, das täglich näher kommt: Weihnachten!

Obwohl es auch wieder fraglich ist, ob dies nun wirklich so gut ist. Warum?
Ganz einfach: Wochenlang zerreißt einen die Vorfreude, die (Schul-)Stunden vergehen nicht.
Stunden dauern Tage.
Tage dauern Wochen.
Und Wochen Jahre. 😉
Ein weit entfernter Traum, der nur langsam, wie eine einzelne, verirrte Schneeflocke nähergetanzt kommt.

Aber immerhin kann man sich in diesen Wochen auf seine Geschenke freuen und hoffen, dass es das Richtige ist, was dann unterm Weihnachtsbaum liegt.

Ich halte fest:
Zwischen all den Schulaufgaben, den Hausaufgaben, den Übungsaufgaben sollte man in der besinnlichen Vorweihnachtszeit möglichst in allen kleinen Pausen adventlichbesinnlich träumen, hoffen, bangen, sich vor Vorfreude zerrupfen lassen und den ein oder anderen Lebkuchen genießen! 🙂

Eine besinnliche Vorweihnachtszeit wünsche ich euch allen!
Adrian

Autismus und Gefühle

Autisten und Gefühle

Für viele Menschen sind das, so habe ich das mitbekommen, zwei unvereinbare Gegensätze, aber ich denke, das stimmt nicht.

Autisten haben sehr wohl Gefühle, es mangelt ihnen oft nur an der Fähigkeit dieselben angemessen und allgemein verständlich zu zeigen.

Oder was auch passieren kann, ist, dass sie im falschen Moment die falschen Gefühle zeigen.
Da mir kein passendes Beispiel aus meinem Leben einfällt, das dies auch gut verdeutlicht, werde ich eine Passage aus dem Buch ¨Schau mich an¨ von John Elder Robison, zitieren:
„Einmal hatte meine Mutter ihre Freundin Betsy zu sich eingeladen. Ich schlenderte herein, als sie auf dem Sofa saßen, Zigaretten rauchten und redeten. Betsy sagte gerade: „Hast du das von Eleanor Parkers Sohn gehört? Am letzten Samstag wurde er von einem Zug überfahren und getötet. Er hat auf den Gleisen gespielt.“ Ich lächelte bei ihren Worten. Mit einem geschockten Gesichtsausdruck fuhr sie mich an: „Findest du das etwa komisch?“ Ich war verlegen und fühlte mich ein wenig gedemütigt. „Nein, das tue ich nicht“, erwiderte ich und verzog mich. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich wusste, sie glaubten, es sei schlecht, wenn ich lächelte, aber ich wusste nicht, warum ich gerade gegrinst hatte, und ich konnte nichts dagegen tun. […].
Als ich hinausging, hörte ich Betsy sagen: „Was ist mit dem Jungen los?‘
Meine Mutter schickte mich zu Therapeuten, die sich alle auf die falschen Dinge konzentrierten. Meist fühlte ich mich danach noch schlechter, als ich es ohnehin schon tat, weil sie auf meinen sogenannten bösen und soziopathischen Gedanken herumritten.[…]. Keiner von ihnen fand heraus, warum ich grinste, als ich hörte, dass Eleanors Kind von einem Zug überfahren worden war.
Aber inzwischen weiß ich es. Ich habe es ganz alleine herausgefunden.
Ich kannte Eleanor eigentlich gar nicht. Und ich hatte ihr Kind nie kennengelernt. Also gab es für mich keinen Grund, weswegen ich Freude oder Kummer empfinden sollte, wenn ihnen etwas passierte. An jenem Sommertag ging mir einfach Folgendes durch den Kopf:
Jemand ist umgekommen.
Mann! Bin ich froh, dass ich nicht umgekommen bin.
Bin ich froh, dass Racker* oder meine Eltern nicht umgekommen sind.
Bin ich froh, das meine ganzen Freunde okay sind.
Das muss ein ziemlich blöder Junge gewesen sein, wenn er auf den Eisenbahngleisen gespielt hat.
Ich würde nie so von einem Zug überfahren werden.
Bin ich froh, dass ich okay bin.
Und am Ende lächelte ich vor Erleichterung. Was auch immer diesen Jungen umgebracht hatte, würde mir nicht passieren. Ich kannte ihn ja nicht mal. Alles würde okay sein, zumindest für mich. Heute würde ich in einer solchen Situation genau das Gleiche empfinden-mit dem Unterschied, dass ich inzwischen meine Mimik besser unter Kontrolle habe.¨
(John Elder Robison: Schau mich an. Fackelträgerverlag. Köln 2008. S. 53-55)

Ich finde, dieser Textausschnitt zeigt sehr gut die Tatsache auf, dass Autisten Gefühle haben.
Sie zeigen und äußern sie nur anders, auf ihre Art. Zeitlich versetzt, ungewohnt, eben anders.
Es spielt natürlich noch ihre Art zu denken eine Rolle.

Das Problem, das viele Autisten haben, ist, wie ich annehme, dass man vielleicht nur ihre extremen Gefühle wahrnimmt.
Die anderen, nicht ganz so starken Gefühle, wie eine alltägliche Freude an etwas oder eine freundschaftliche Zuneigung, dringen bei Autisten oft nicht so stark an die Oberfläche (also sichtbar im Gesicht als Gesichtsausdruck), sodass andere sie als nicht existent wahrnehmen.
Deshalb glauben viele Menschen, Autisten seien kalte Wesen, ohne jegliche Emotionen.

Aber wie gesagt, das ist alles falsch, die Gefühle sind da, nur ein bisschen anders.
Wir haben also Gefühle.
Wir fühlen Gutes, Schlechtes, Liebe, Zuneigung, Zorn, Hass, Wärme, Scham, Loyalität, Treue, alles! Aber wir können es nicht so wie andere Menschen ausdrücken und zeigen. Es gelingt uns einfach nicht.
Warum weiß ich nicht. Dazu fragt bitte die medizinischen und psychologischen Autismusspezialisten!
Aber ich und die anderen, wir haben Gefühle.

Ich habe aber Schwierigkeiten, sie angemessen auszudrücken und zu zeigen.
Wenn ich zum Beispiel denke, dass ich gerade freundlich schaue, haben andere eher den Eindruck, ich schaue streng oder neutral.
Wenn ich denke, ich lache, haben andere eher den Eindruck, ich gucke schief oder komisch.
Wenn ich denke, ich schaue angestrengt, sehen andere eher, dass ich unfreundlich schaue.
Ich habe keine Ahnung, wie ich schauen muss, damit die anderen auch genau das in meinem Gesicht sehen, was ich gerade fühle.
Ich weiß es einfach nicht.
Klingt komisch, ist aber so. 😉

Andersrum erkenne ich bei anderen auch nicht, was sie gerade denken oder fühlen. Entweder ich erkenne im Gesicht der Anderen nichts oder ich deute ihre Gesichtsausdrücke oft falsch.
Ich weiß nicht, warum das so ist. Aber ich weiß, dass es so ist.
Deshalb frage ich schon mal nach, was der andere gerade denkt. Die Menschen in meiner Familie, Freunde und in der Schule wissen das und antworten mir auch immer sehr nett.

Ich habe also Gefühle, sehr viele sogar, weiß aber nicht, wie ich sie zeigen soll, sodass andere sie wirklich verstehen und richtig wahrnehmen können.
Und ich erkenne Gefühle bei anderen nicht, dafür frage ich aber nach.

Das ist alles ein bisschen umständlich aber es geht eben nicht anders.
Wichtig ist nur, dass die Nichtautisten darum wissen. Denke ich.

Der Grund, weshalb ich diesen Eintrag schreibe, besteht nun darin, dass ich gerade das Gefühl habe 😉 , dass Autisten oder „der Autismus an sich“ immer öfter die Sündenböcke für alles mögliche sind. Ein Beispiel dafür ist der Amoklauf, der in den USA passiert ist. Nach ein paar Tagen kamen erste Artikel, in denen stand, dass der Amokläufer ein Autist war und er aufgrund seines Krankheitsbildes so ausgerastet ist.

Das ist medizinischer und psychologischer Unfug.
Das ist falsch.

Solche Artikel und Einträge sorgen aber dafür, dass man uns Autisten noch mehr ausgrenzt oder ärgert, weil die Angst steigt, dass wir ja so gefährlich oder so kalt und eben gefühllos seien.
Und das ist schlimm. Und es ärgert mich.
Und auch diesen Schmerz und diese Angst vor weiterer Schikane und Ausgrenzung fühlen wir. Das fühlt sich dann wie Angst an.
Und es macht uns noch hilfloser als wir uns ohnehin schon fühlen.

Man darf, wie ich finde, nur in wirklich begründeten und fachlich untersuchten und geprüften Fällen eine angeborene Behinderung als Tatgrund verwenden. Und das können nur Fachleute.

Alles andere ist falsch.

Bitte, wenn ihr hört, dass ein Autist oder die Autisten allgemein als gefühllos beschrieben werden, klärt es auf! Sagt, dass Autisten sehr wohl Gefühle haben. Sagt ihnen, dass sie sie nur anders als gewohnt zeigen.

Aber sie fühlen – und wie!

Adrian

Es geht wieder los!

Die Schule hat wieder begonnen und für mich damit der gewohte Alltag.
Jetzt fühle ich mich wieder richtig wohl denn die Schule gibt mir eine schöne und sehr angenehme Struktur.
Natürlich habe ich mitunter auch etwas Stress wie zum Beispiel durch die Schulaufgaben und andere Leistungsnachweise aber ich habe insgesamt doch einen Halt, eine Ordnung, die mir Kraft gibt.
Jedenfalls komme ich langsam wieder rein, in den Schulalltag. Die ersten Leistungserhebungen sind geschrieben und ich habe erste Einsen kassiert. 😉

Das einzige, was ich noch nicht geschafft habe, ist, mich wieder vollständig in die Klasse einzubringen.
Wie kann man sich das vorstellen? Zum Beispiel erscheint es mir an manchen Tagen wie eine unüberwindliche Hürde, andere, also meine Klassenkameraden, ohne Grund anzusprechen, einen der Situation angepassten Witz zu machen oder mich einfach mal so zu anderen zu stellen und mit zu plaudern.
Das habe ich in sechs Wochen Ferien irgendwie wieder ein bisschen „verlernt“. Es wird nun schon eine gewisse Zeit lang dauern bis ich es geschafft habe, mit einem etwas mutigeren, „cooleren“ Gefühl, solche Situationen zu bewältigen – und Spaß dabei zu haben!
Ich habe es dieses Jahr aber einfacher, weil ich das Gefühl habe, dass die anderen mich wirklich immer mehr mögen. Ich glaube auch, dass sie versuchen mir zu helfen, mich wieder in die Klasse einzubringen. Und das ist für mich eine zusätzliche Motivation.
So sprechen mich die Jungs eh oft an, fragen gezielt nach bestimmten Dingen, grüßen mich immer sehr nett und zwar ohne, dass ich zuerst grüßen müsste.
Gut, ich muss auch sagen, dass sich auch zumeist mit fachlichen Fragen an mich gewandt wird. Aber auch hier wollen meine Klassenkameraden wirklich meine Meinung, meine Ansicht zu bestimmten Dingen, wissen und das freut mich.

Als ich vor drei Jahren an diese Schule kam, wollte ich einfach nur meine Ruhe haben: ‚Die sprechen mich nicht an und ich sie nicht!‘ Das war eben auch eindeutig meinen schlimmen Vorerfahrungen geschuldet.
Diese Einstellung jedoch war nach der siebentägigen Skifreizeit in der siebten Klasse nahezu verschwunden und ich wollte ab diesem Zeitpunkt gern dazugehören.
Dafür trainierte ich daheim Dialoge, Witze, übte Deutungen, Interpretationen und Smalltalk. Gut, das trainiere ich auch heute noch. 😉 Warum zum Beispiel ist derselbe Witz in der einen Situation total lustig für die Menschen und in der anderen Situation lacht über denselben Witz niemand? Das versteh ich einfach nicht.
Ich bin auch dem Geheimnis des Zusammenstehens in Plaudergruppen noch nicht wirklich näher gekommen. Alles, worüber die Jungs (und manchmal auch Mädels) dann quatschen und lachen, das versteh ich vom Sinn her nicht: Es hat für mich einfach keinerlei Sinn. Ich finde dabei nichts komisch oder zum Lachen.
Aber solche Plaudergruppen sind irgendwie wichtig um „dazuzugehören“, so mein Eindruck.
Naja, ich stelle mich meist zu einer solchen Gruppe dazu und höre zu und beobachte. Und ich werde von den anderen immer öfter mit einbezogen ins Gespräch. Gut, ich gebe dann leider irgendwie immer solche Antworten, die jedes weitere Geplaudere im Keim abwürgen 😉 aber ich übe ja noch… 🙂

Insgesamt habe ich schon das Gefühl: Ich habe es geschafft dazuzugehören.

Bei diesem Prozess ist es schon auch passiert, dass ich ab und an wieder ein bisschen zurückgeworfen wurde aber das gehört vielleicht zum Leben dazu:
In gemischter Erinnerung ist mir in dem Zusammenhang noch der Klassenwechsel von der siebten zu achten Klasse:
Ich wurde aufgrund der Zweigwahl mit neuen Kindern zusammen gewürfelt. Ich habe noch deutlich die Kennlernfreizeit am Anfang der achten vor Augen… Denn die war eine Katastrophe, zumindest am Anfang.
Am ersten Tag wurde ich aufgrund meines zurückgezogenen und manchmal auch eigentümlichen Verhaltens provoziert (ich wollte als Lagerfeuer mein eigenes kleines Feuer haben), bis ich schließlich zusammenbrach.
Es wurden dann schon gleich mal alle Kinder über mich und Autismus aufgeklärt. Trotzdem hat dieses Ereignis mich zurückgeworfen.
Ich fing also gefühlt von vorne an mit meiner „Selbstintegrationsarbeit“.
Doch mein Fachwissen, meine Freundlichkeit und meine Ehrlichkeit haben aber letztlich, wie ich glaube, bewirkt, dass man mein „komisches“ Verhalten vergessen hat oder als zwar gegeben aber „nicht weiter tragisch“ hinnimmt und sonst eher mein derzeitiges „Ich“ sieht.
Zudem war ich eine sehr lange Zeit in Einzel-Therapie und habe dort, was mein soziales Verhalten angeht, einen riesigen Schritt nach vorn gemacht.
Und große Schritte mache ich seitdem dauernd. 🙂
Doch trotzdem bin ich immer noch nicht soweit, dass ich mit den anderen mithalten könnte, was zum Beispiel die oben schon beschriebene Art der Interaktion in der Gruppe betrifft.
Aber ich ahne ein bisschen, dass ich es wohl nie so ganz schaffen werde, „normal“ zu sein.
Aber das muss ich vielleicht auch nicht.
Denn ich denke mittlerweile, dass es reicht, wenn ich mich ein gewisses Maß anpasse und hoffe, dass man mich dann so akzeptiert wie ich bin.
Und das ist in meiner Klasse zum Glück kein Problem. Ich bin beliebt und man redet mit mir. Das ist das, was ich erreicht habe und was ich brauche und auf dem aufbauend schaffe ich es sicher auch bald wieder Witze zu machen, die alle vom Sockel hauen. 😉
Adrian